Die häufigsten Fragen zur stadtweiten Altkleidersammlung in Köln

Häufig stellen sich dem Kölner Bürger verschiedene Fragen zu Thema Altkleider. Die wichtigsten Fragen sind unten stehend zusammengefasst. 
Wenn Sie weitere Ideen für wichtige Fragen haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme über unser Kontaktformular.

Wo ist die nächste Hilfsorganisation oder Kleiderkammer?

Die nächste gemeinnützige Einrichtung zur Abgabe der Altkleider in Ihrer Nähe, finden Sie im Menüpunkt Standortsuche. Dort können Sie einfach Ihre Postleitzahl, Ihren Bezirk und/oder Stadtteil eingeben und sich Hilfsorganisationen und Kleiderkammern in Ihrem Umkreis anzeigen lassen. 

In der Standortsuche finden Sie ebenfalls die Altkleider-Container Standorte in Ihrer Nähe.

Wie kann ich meine gemeinnützige Einrichtung in die Liste für gemeinnützige Einrichtungen aufnehmen lassen?

Ihre gemeinnützige Einrichtung können Sie hier auf www.altkleiderkoeln.de anmelden. Bitte nutzen Sie dafür das Aufnahmeformular im Menüpunkt Hilfsorganisationen und Kleiderkammern. Gerne helfen wir Ihnen beim Ausfüllen des Formulars. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Formular an altkleider(at)awbkoeln.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Wo ist der nächste Altkleider-Container?

Den nächsten Altkleider-Container in Ihrer Nähe, finden Sie im Menüpunkt Standortsuche. Dort können Sie einfach Ihre Postleitzahl, Ihren Bezirk und/oder Stadtteil eingeben und sich Altkleider-Container in Ihrem Umkreis anzeigen lassen. 

In der Standortsuche finden Sie ebenfalls gemeinnützige Einrichtungen in Ihrer Nähe.

Was darf in den Altkleider-Container?

In den Altkleider-Container kann saubere und tragbare Kleidung jeder Art eingeworfen werden. Dazu gehören z. B. T-Shirts, Hosen, Jacken, Mützen und Hüte, Schuhe oder kleinere Lederartikel (Gürtel, Taschen, Tischdecken, Vorhänge und Gardinen, Bettwäsche, Federbetten u.v.m.).

Hinweis: Bitte sammeln Sie die sauberen Alttextilien vor dem Einwurf in den Altkleider-Behälter in Säcken und verschließen Sie diese. Bitte geben Sie Schuhe nur paarweise und gebündelt in die Altkleider-Sammlung.

Nicht im Altkleider-Container entsorgt werden dürfen Zelte, Planen, Teppiche und weiterer Restmüll jeglicher Art. 

Was passiert mit den gesammelten Altkleidern?

Die Altkleider-Container werden zunächst von der AWB geleert. Direkt bei der Entleerung erfolgt eine Vorsortierung der Altkleider: Schuhe werden gebündelt und lose Kleidungsstücke in einen Sack gepackt. Restmüll, der sich im Altkleider-Container befindet, wird außerdem aussortiert und entsorgt. Nach der Entleerung erfolgt der Transport der Altkleider auf den Betriebshof der AWB, wo die Altkleider umgeladen und in großen ISO-Containern gesammelt werden. Sind die Container voll beladen, werden die Altkleider zu einer zertifizierten Sortieranlage befördert, wo eine Sortierung von Hand in verschiedene Fraktionen erfolgt. Unterteilt wird dabei in „tragbare Kleider“, „Kleidung für das Recycling“ und „Abfall“. Noch tragbare Kleidung wird von der Sortieranlage weiter zur Wiederverwendung, das heißt als Second Hand Kleidung, in zahlreiche Länder der Welt verkauft. Die nicht mehr tragbare Kleidung geht in das stoffliche Recycling, wo sie z. B. zu Dämmwolle für die Autoindustrie oder Industrieputzlappen weiterverarbeitet wird.

Was sind die Vorteile eines städtischen Sammelsystems für Altkleider?

Ein städtisches Sammelsystem für Altkleider hat verschiedene Vorteile. Neben monetären Gründen, steht dabei die Daseinsvorsorge im Vordergrund. Denn unabhängig von dem Tagespreis für Altkleider, stellt die Stadt Köln eine Sammlung der Altkleider im Gegensatz zu gewerblichen Sammlern auch dann sicher, wenn der Wiederverkauf keine (hohen) Gewinne einbringt. So stellt die städtische Sammlung die Wiederverwendung und -verwertung von Altkleidern sicher. 

Dank eines flächendeckenden Sammelsystems für Altkleider wird Köln zudem ein unattraktiver Standort für illegale Altkleidersammlungen. Dies hat zur Folge, dass der „Wildwuchs“ von zahlreichen illegalen Sammelbehältern eingedämmt und dadurch die gemeinnützigen Einrichtungen, wie Hilfsorganisationen und Kleiderkammern, geschützt werden.

Die Erlöse, die aus der Sammlung von Altkleidern erwirtschaftet werden, werden zur Stabilisierung der Kölner Abfallgebühren verwendet und kommen so dem Kölner Bürger direkt zugute.

Wie werden durch ein städtisches Sammelsystem gemeinnützige Einrichtungen unterstützt?

Ein städtisches Sammelsystem für Altkleider unterstützt gemeinnützige Einrichtungen, indem es sich vorrangig gegen illegale Altkleidersammler wendet. Illegale Altkleidersammler stellen meist an prominenten Standorten in Köln Sammelcontainer auf, die von den Bürgern gut frequentiert sind. Häufig sind diese sogar als vermeintlich gemeinnützige Sammelcontainer getarnt. Die Aufstellung der Container durch illegale Sammler geschieht vorrangig, wenn die Altkleiderpreise im Weiterverkauf hoch sind. Fallen die Preise wieder, werden auch die Container für Altkleider abgezogen oder zerfallen im öffentlichen Straßenland. So entgehen gemeinnützigen Einrichtungen in Zeiten hoher Altkleiderpreise wichtige Einnahmen. Durch eine kontinuierliche Sammlung verliert die Stadt Köln an Attraktivität für illegale Sammlungen und erwirkt so, dass eine geringere Zahl an illegalen Containern im Straßenland aufgestellt wird. Neben dem Schutz der gemeinnützigen Einrichtungen durch ein städtisches Sammelsystem, werden die karitativen Einrichtungen zudem finanziell mit den Erlösen aus der Altkleidersammlung unterstützt.

Was passiert mit den Erlösen aus dem Verkauf der gesammelten Altkleider?

Die Erlöse aus dem Verkauf der gespendeten Altkleider werden zur Stabilisierung der Kölner Abfallgebühren verwendet und kommen so direkt dem Kölner Bürger zugute.

Wo werden die nächsten Altkleider-Container aufgestellt?

2014 wurden im Rahmen der stadtweiten Aufstellung der Altkleider-Container die neun Stadtbezirke flächendeckend erschlossen. Sie finden diese daher in:

- Ehrenfeld (Pilotversuch)
- Nippes
- Lindenthal 
- Rodenkirchen
- Porz
- Kalk
- Mülheim
- Chorweiler
- Innenstadt

Einen Altkleider-Container in Ihrer Nähe finden Sie in der Standortsuche.

Woran erkenne ich einen illegalen Altkleider-Container und wo kann ich diesen melden?

Ob es sich bei einem Altkleider-Container um einen illegalen Behälter handelt, ist häufig schwer zu erkennen. Zeichen können sein, dass kein Absender (Aufsteller-Firma), sondern häufig nur eine Telefonnummer angegeben ist und der Verwendungszweck nicht deutlich wird. Zudem werben illegale Sammler oft im besonderen Maße emotional, indem sie einen rührenden Verwendungszweck angeben. Für den Bürger ist es daher schwer herausstellbar, ob es sich tatsächlich um einer karitative/gewerbliche oder eine illegale Sammlung von Altkleidern handelt. 

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Altkleider-Container genehmigt ist oder illegal aufgestellt wurde, wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle für Abfallwirtschaft der Stadt Köln: 
Mail: V/6awb(at)stadt-koeln.de

Wie kann ich mit meiner Altkleiderspende Flüchtlinge unterstützen?

Wenn Sie mit Ihrer Altkleiderspende Flüchtlingen in Köln helfen möchten, geben Sie diese bitte bei einer Kleiderkammer oder karitativen Einrichtung ab, die Flüchtlinge unterstützt. Bitte melden Sie Ihre Altkleiderspende vor der Abgabe bei der Kleiderkammer oder Hilfsorganisation Ihrer Wahl telefonisch an.

Weitere Tipps, Informationen und Einrichtungen zur Abgabe von Geld- und Sachspenden zur Unterstützung der Flüchtlinge in Köln, finden Sie auf der Website der Stadt Köln: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/koeln-hilft-fluechtlingen.